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Entstehung des neuen "alten" Teichs in Lockhausen

Die Bi erweckt einen verlandeten Teich wieder zum Leben. Im September 2003 haben wir den ehemaligen Teich in Lockhausen am Knipkenbach (Nähe ehemals Kläranlage) wieder ausbaggern lassen.

Die BI hat auf der Jahreshauptversammlung im Januar 2003 beschlossen, ihn wieder aufleben zu lassen und die dafür benötigten Finanzmittel freigegeben. Das Umweltamt Bad Salzuflen wurde um Rat gebeten und half uns die behördlichen Hürden zu nehmen. Die Fa. Syngenta Seeds, die das Grundstück verwaltet gab ihre Freigabe und stellte eine Fläche zur Verfügung auf der der Teichaushub ausgebracht wurde.

Um den Teichaushub auch unbedenklich auf eine Ackerfläche ausbringen zu dürfen, haben wir eine Bodenprobe entnommen und diese untersuchen lassen. Das Ergebnis war erfreulich gut, die Werte lagen bei 5% vom Grenzwert.

Am 05.09 rollte dann der Bagger an. Die Wetterverhältnisse waren günstig. Der lange trockene Sommer hat den Wasserstand merklich sinken lassen. Schilf überragt das ganze Areal. Noch weiter wäre der Wasserstand ohnehin nicht gesunken, da der tiefste Punkt im Teich unterhalb des Flussbettes des Knipkenbachs liegt, der sogar im trockenen Sommer noch Wasser führte.

Am Samstag 06.09 war die Aktion abgeschlossen. Für den Bagger war das ein schwieriges Unterfangen. Es gab nur 2 freie Zufahrtsstellen, die den Bagger in das Teichbett ließen, da alle anderen Stellen zugewachsen sind. Dieser hatte auch seine Mühe aus dem matschigem Gelände wieder an das sichere Ufer zurück zu gelangen. Letztendlich ging alles gut, welches der Erfahrung des Baggerführers zuzuschreiben ist. Die 200 Kubikmeter Teichaushub wurden in der nächsten Woche auf dem 200m entfernten Feld verteilt.

Beim Ausbaggern wurde darauf geachtet das ursprüngliche Teichbett wieder herzustellen. Der Teich hat jetzt in der Mitte wieder eine Tiefe von etwas mehr als 1 Meter. Die Teichhänge fallen seicht ab, sodass sich die natürliche Teichvegetation schnell wieder ansiedeln kann.